
Das Fraunhofer ISC hat mit seiner Materialforschung und seinem Technologie-Know-how entscheidende Beiträge zur erfolgreichen Erfüllung eines Meilensteins im EU-Projekt PHOENIX geleistet. In PHOENIX werden Sensoren und Trigger für selbstheilende Batterien entwickelt. Im Rahmen des Meilensteins wurden eine neue Generation von Sensoren sowie Trigger mit optimierten Eigenschaften hergestellt. Die Prototypen sind bereits an die Partner zur Evaluierung geliefert worden.
Für PHOENIX entwickelte das Center Smart Materials and Adaptive Systems (CeSMA) des Fraunhofer ISC HASEL-Aktoren, die mechanische Kräfte auf verspannte Batteriezellen ausüben. HASEL steht für »hydraulically amplified self-healing electrostatic« – eine neue Klasse von selbstüberwachenden künstlichen Muskeln in Form von Hochleistungsaktuatoren. Diese koppeln elektrostatische und hydraulische Kräfte, um verschiedene Aktionsmodi zu erreichen. Damit werden druckabhängige Selbstheilungseffekte in der PHOENIX-Batteriezelle initiiert. Die 300 µm dünnen, auf Polymerfolie basierenden HASEL-Aktoren konnten Drücke von bis zu 70 kPa (0,7 bar) erzeugen.